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Cooper40 09.01.2017 13:29

Mahlzeit
Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich den „Fortschritt“ insoweit einbremsen wollen, dass weniger Produkte „verraucht“ werden, diese Ex u. Hopp Mentalität ist nicht meins.

Da ist für mich das größte Potential zu finden.

Jede möge da seine Eigene Rechnung aufmachen, in allen Produktbereichen.

Ein Fahrzeug ist selten weniger als 10 Jahre in meiner Hand. Meinen Cooper z.B. habe seit 1992 und sollte für mein Leben in der Sparte reichen! (Jetzt darf man auch sagen das „Mobilität“ mit was verbrennendem auch mein Hobby wie Leidenschaft ist. Wenn ich da nach Zahlen agieren würde, des Nutzens wegen, dann wäre ganz schlecht für Umsatz!
So was mag Hinken! Für mich nicht.
Ich habe keine Flachbildfernseher und sehe mich auch da nicht genötigt etwas zu ändern. (Bei Kaputt überlege ich dann wie es weiter geht.)

Wo ich drauf hinaus will: Welche Kosten werden alle unter den Teppich gekehrt die Tatsächlich auch dazu gehören, um solch eine Rechnung auch wirklich Objektiv zu berechnen.
Beim Atom heißt es ja auch alles Toll, seit den 80er. Jetzt gibt es ein Gesetz wo der Bürger, nicht alle Verbraucher die „Endlagerung“ zu tragen haben, aber der „Produzent“ hat seit Jahrzehnten seinen Gewinn Weißgott wo hingeschoben und die Zeche zahlt der kleine Mann. Wie immer eigentlich, von daher gehört einfach der Industrie,…….
Ach ist ja misst, dann geht auch unser Wohlstand vor die Hunde!

MfG Klaus
PS, ich wohne aber nicht in einer Höhle.

uliri2 09.01.2017 14:17

Zitat:

Zitat von v-dulli (Beitrag 413517)
Die elektromibilität ist auch so eine Sache. Anstatt den Umsatz der Hersteller mit irgendwelchen ****** Premien zu fördern sollten man vielleicht zuerst in die saubere Stromerzeug und eine entsprechende Infrastruktur investieren. Was nützt mir ein E-Fahrzeug wenn der Strom atomar oder mit Kohle erzeugt wird und ich für den Weg nach, z.B., Dreieich(wo das ist muss ich Dir nicht sagen ;-)) schon, überspitzt, 2 Tage brauche weil die Reichweite nichts taugt und das Aufladen der Batterie Umwege und viel Zeit erfordert? Die Bahn ist, bei ihrer Zuverlässigkeit, auch keine Alternative. Dazu kommt dass sie anstatt mehr für den Güterverkehr zu tun sich mehr in Richtung Strassentransport orientiert.
Auch die Abwrackpremie war ecologisch nichts anderes als eine Subventionierung der Industrie mit Steuergeldern.

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Angenommen, wir haben demächst 20 Mio E-Autos, alle fahren damit zur Arbeit, hängen ihr Auto an die vorhandene E-Tankstelle. Leider ist es ein windstiller Regentag.

Niemand kommt mehr nach Hause.......

Was die Bahn angeht: Seit der "Just in Time - Erfindung" hat die Bahn keine Chancen mehr; Güter von Fabrik auf den LKW, von da aus zum Bahnhof, von da aus wieder auf den LKW, mit dem zum Hersteller... zu lange, zu teuer, zu viele Variablen.

Ich wiederhole mich nochmal ( ist allerdings schon länger her): Wer heute etwas im web bestellt, hat es in der Regel am nächsten Tag, ob er es dann braucht oder nicht. Auf Kosten der Gesundheit der Fahrer, der Umwelt und der sonstigen Verkehrsteilnehmer.

Weshalb habe ich nicht die Möglichkeit zu sagen, daß
Lieferung innerhalb einer Woche reicht ? Und ich wette, das geht 90 % aller bestellenden Kunden so.

Gruß
Uli

v-dulli 09.01.2017 14:40

Zitat:

Zitat von uliri2 (Beitrag 413525)
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Angenommen, wir haben demächst 20 Mio E-Autos, alle fahren damit zur Arbeit, hängen ihr Auto an die vorhandene E-Tankstelle. Leider ist es ein windstiller Regentag.

Niemand kommt mehr nach Hause.......

Was die Bahn angeht: Seit der "Just in Time - Erfindung" hat die Bahn keine Chancen mehr; Güter von Fabrik auf den LKW, von da aus zum Bahnhof, von da aus wieder auf den LKW, mit dem zum Hersteller... zu lange, zu teuer, zu viele Variablen.

Ich wiederhole mich nochmal ( ist allerdings schon länger her): Wer heute etwas im web bestellt, hat es in der Regel am nächsten Tag, ob er es dann braucht oder nicht. Auf Kosten der Gesundheit der Fahrer, der Umwelt und der sonstigen Verkehrsteilnehmer.

Weshalb habe ich nicht die Möglichkeit zu sagen, daß
Lieferung innerhalb einer Woche reicht ? Und ich wette, das geht 90 % aller bestellenden Kunden so.

Gruß
Uli

Einzeln verschweisste Biogurken aus China, im Winter Äpfel aus Neuseeland weil öcologisch günstiger als ein Kühlhaus in D, .................
Die Liste der sinnvollen Einparmöglichkeiten ist elend lang aber Hauptsache die Politiker vertrödeln die Zeit mit schwachsinnigen Diskussionen uber bunte Plaketten und, viel wichtiger, wie man dem dummen Normalbürger noch mehr Geld aus der Tasche zieht.

Es gibt schon seit geraumer Zeit die Möglichkeit mit Wasserstoff zu fahren und zu heizen + gleichzeitig, neben Sonne und Wind, Strom zu erzeugen. Warum wird hier nicht weiter/ intensiever geforscht um diesen Stoff sinnvoll herstellen zu können und eine Infrastruktur dafür aufbauen zu können.
Bei mir am Wohnort sind im Umkreis von fussläufigen 5 min. ein Lebensmittelladen, Kiosk, mehrere Ärzte, Apotheke, Kindergarten und Schule und was machen die meisten meiner Nachbarn??????? Natürlich fahren sie mit dem Auto dorthin und nein, es sind, bis auf einen, keine Alten, Kranke und Behinderte darunter, die meisten sind sogar deutlich jünger als ich.
Diese Typen sind aber die ersten die sich über solche Abgasskandale aufregen, auf die Hersteller schimpfen und den Berichten uneingeschränkt Glauben schenken.

Gluecksritter 11.03.2017 11:26

In der aktuellen Autobild 10.03.2017 gibt es auf Seite 26 einen Artikel über eine angebliche Möglichkeit Euro-5-Diesel mit SCR und AdBlue auf Euro 6d Norm nachzurüsten. Hersteller hätten aber kein Interesse!
Laut Twintec soll eine Nachrüstung ca. 1500 Euro kosten.

Korsar 11.03.2017 13:03

Hallo,

das mit den Kurzstreckenfahrern kenne ich nur zu gut, ist bei uns auch so. Aber man muss sagen, dass immer mehr Nachbarn ihre Kinder halt zu Fuß, mit dem Rad oder zumindest mit öffentlichen Verkehrsmitteln (bin kein Freund derselben) in die Schule schicken.
Und ich werde oft gefragt wie das mit dem Pedelec funktioniert. Ich kann dann nur sagen, dass meine Transe (Honda Transalp), seit ich mein Fahrrad mit einem E-Antrieb nachgerüstet habe, also seit nunmehr 2 1/2 Jahren nicht mehr bewegt wurde und zum Verkauf steht.
Wir müssen auf dem Nachhauseweg je nach Streckenwahl einen mehr oder minder steilen Berg hinauf. Wenn ich mies darauf bin haue ich die Stufe 5 rein, wenn der Akku dann nicht zu leer ist schiebt es mich super hoch. Nur bei Sturm mit Regen oder Schneefall oder bei Glatteis ist es nicht so lustig, aber die Tage im Jahr kann man noch zählen. Strecken von so 10 - 15 km meist innerstädtisch sind echt easy und wenn ich es darauf anlege bin ich sogar schneller als mit dem Motorrad.
Einzig überlege ich mir ob ich über kurz oder lang auf ein schnelles E-Bike (bis 45 km/h) umsteige, aber noch sind zu viele Nachteile damit verbunden (Kosten, Radwege offiziell tabu, gefährlicher....).

gajukl 11.03.2017 15:40

Mach mal lieber nicht zu viel Promotion. Sowohl in BaWü als auch in Seehofers Hoheitsgebiet wird es mittlerweile gefährlich da sich die Mentalität der gestressten Automobilisten durch das Umsatteln nicht ändert. Unsere Piefkes radeln daher nur noch im Rudel zur Schule.

Korsar 11.03.2017 16:22

Hallo,

da hast Du allerdings recht. Gerade gestern Abend hatten meine bessere Hälfte und ich auch wieder ein Erlebnis der anderen Art.

Fährt einer aus einer Parklatzausfahrt raus alles ok. gerade als wir zu zweit auf dem Radweg mit voller Beleuchtung mit ca. 30 Sachen ankommen fährt der zweite einfach hinterher als ob wir Luft wären. (vielleicht meinte er die zwei Scheinwerfer seien von einem Auto und er käme ja von rechts :kopfklatsch:.lach..lach..lach..lach.)

Ich habe dann absichtlich eine "Vollbremsung" hingelegt und blieb dann exakt 5 cm von seiner Fahrertüre stehen a:) - ja so etwa hat er geschaut. Meine Frau konnte über den Fußgängerweg ausweichen und hinten durchwitschen.

Solche Situationen habe ich teilweise mehrmals täglich - deshalb auch meine Überlegung, dass die Gefahr für Leib und Leben nochmals steigen würde mit einem schellen E-Bike.

v-dulli 11.03.2017 16:41

Zitat:

Zitat von Korsar (Beitrag 417334)
Einzig überlege ich mir ob ich über kurz oder lang auf ein schnelles E-Bike (bis 45 km/h) umsteige, aber noch sind zu viele Nachteile damit verbunden (Kosten, Radwege offiziell tabu, gefährlicher....).

Diese Regelung ist genau so sinnfrei wie beim normalen Roller, für den Radweg zu schnell und für den normalen Verkehr innerorts zu langsam.

Gluecksritter 11.03.2017 18:08

Nur mal zum "WARUM" genau 45 km/h:

Die Grenze von 45 km/h wurde seit der EU-weiten Angleichung des Führerscheinrechts festgelegt. Ein Großteil der EU-Länder hatten die alte nationale Klasse M (oder wie sie in jedem Land auch sonst hieß) auf 45 km/h beschränkt. In Deutschland lag die Grenze für die Fahrzeuge der Klasse 5 (alte Entsprechung der Klasse M) zwar bei 50 km/h aber hier war Deutschland eine Ausnahmen.
Die Grenze liegt deswegen auch bei 45 km/h, weil in vielen Ländern das Befahren von Schnellstraßen/BAB erst am einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h möglich ist. Um also Autobahnen und Schnellstraßen in den meisten EU-Ländern von diesen Fahrzeugen fernzuhalten wurde die Grenze auf 45 km/h festgesetzt. Selbst hier war Deutschland mit einer Mindestgeschwindigkeit auf BAB von 60 km/h eine Ausnahme.

v-dulli 11.03.2017 18:23

Zitat:

Zitat von Gluecksritter (Beitrag 417351)
Nur mal zum "WARUM" genau 45 km/h:

Die Grenze von 45 km/h wurde seit der EU-weiten Angleichung des Führerscheinrechts festgelegt. Ein Großteil der EU-Länder hatten die alte nationale Klasse M (oder wie sie in jedem Land auch sonst hieß) auf 45 km/h beschränkt. In Deutschland lag die Grenze für die Fahrzeuge der Klasse 5 (alte Entsprechung der Klasse M) zwar bei 50 km/h aber hier war Deutschland eine Ausnahmen.
Die Grenze liegt deswegen auch bei 45 km/h, weil in vielen Ländern das Befahren von Schnellstraßen/BAB erst am einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h möglich ist. Um also Autobahnen und Schnellstraßen in den meisten EU-Ländern von diesen Fahrzeugen fernzuhalten wurde die Grenze auf 45 km/h festgesetzt. Selbst hier war Deutschland mit einer Mindestgeschwindigkeit auf BAB von 60 km/h eine Ausnahme.

Das macht die Sache aber nicht sinnvoller.
In den meisten Ortschaften, egal ob EU oder D, darf 50 gefahren werden und somit sind solche Fahrzeuge überall ein unnötiges und gefährliches Hindernis.
Und 50 km/h auf der AB ist genau so lächerlich wenn man sich vorstellt dort einen Trecker anzutreffen.


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