V-Club Forum

V-Club Forum (https://www.vclub-forum.de/Forum//index.php)
-   Offroad Umbauten (https://www.vclub-forum.de/Forum//forumdisplay.php?f=348)
-   -   Winde (https://www.vclub-forum.de/Forum//showthread.php?t=53279)

psnd 28.01.2016 08:46

Befürchtungen umsonst!
Habe noch bei dem Produzenten nachgefragt- es funktioniert ,wenn die Winde auf eine Axe BEIDSEITIG montiert ist auch ohne Differentialsperre, erst zieht den Seil das Rad mit geringste Haftung, sobald er Zieht und entsteht ein Wiederstand - zieht der auf der anderen Seite. Es funiktioniert!
Es ist die billigste und efektivste Art ein Auto alleine zuvergen, man hat volle Motorpower ,hat keinen zusätzlichen 40-50 kg Gewicht vorn oder hinten- es ist Optimal !
Die Winde kann man auch auf 2 Radantriebe verwenden, auf normale PKW in you tube gibt es genug beispiele.
Es funktioniert - trotz eure skepsis.

hudemcv 28.01.2016 11:01

Klar, beidseitig ist logisch. Aber auch total unpraktisch. :802:

Peter und der Große 28.01.2016 13:51

Hallo Paul,

ich hab' mal YouTube durchgesehen.
Den sicherlich "geschönten" Hersteller- Videos würde ich jetzt nicht unbedingt alles glauben, sind alles Allrad-Fahrzeuge die wahrscheinlich über Sperren verfügen, so sieht es m.E. nach in den Videos aus. So gleichmäßig wie die ziehen, ist da die Achssperre geschaltet.
Aber... es gibt auch ein (offenbar ehrliches) Privat- Video mit einem Subaru im Uferschlamm... und der hat quasi die gleiche Antriebstechnik wie wir.
Der lässt sich zwar viiiel Zeit, die Vorderräder scharren wie wild, während sich die seilbelasteten Hinterräder nur seehr langsam drehen... aber siehe da... es funktioniert!... auch entgegen meiner Skepsis!
Du hast recht :admin:
Und das was den Subaru hier so extrem langsam macht, dürfte dir mit deiner Oberaigner Mitteldiff.-Sperre gar nicht passieren.

Gestehe mir aber trotzdem zu, daß mir persönlich dieses System im Gesamtkonzept nicht wirklich gefällt.

LG
Peter

psnd 28.01.2016 15:59

Unpraktisch, aber:
es gibt keine bessere Lösung,

man ist alleine /mit einem Auto unterwegs, auch imstande sich selber zuhelfen
die Winde ist um vielfaches leistungsfähiger als elektrische.
Die Winde kann keine Deffekte erleiden (keine Mechanische oder Elektrische Bauelemente) im Gegensatz zur Elektrischen
Keine beanspruchung der Batterie.
wegen der beidseitige Seilamontage, weniger punktueller bellastung der Karroserie, kleineres Bruchrisiko sei es Seil oder Karroserieteile an welchen die Winde befestigt ist,
im Gegensatz zur elektrischen die Räder bei der Bergung graben sich nicht weiter ein, sonder schwimmen auf der Seilen auf,

Einzige unpraktischer Punkt , vorbereitung zur Bergung, aber wer hat schon vor bei Paris - Dakar um vordere Plätze zu kämpfen, auf meine Reisen im Vordergrund steht, Entspanung in der Natur.
Die Winde betrachte ich als Absicherung und nicht als ein Faktor der mich verleitet zur Waghalsigen Routen Wahl.

psnd 28.01.2016 16:06

Ich habe bei dem Hersteller gefragt, er hat es in verschiedenen Situationen getestet, fazit man braucht keine Diffsperre auf der Antriebsaxe ich werde nocht selber Testen und berichten.

Rockatanski 28.01.2016 16:07

Im V kann man auf Tour ja alternativ nen Greifzug zur Bergung einpacken.
Ansonsten: Wer die Winde hat, ist immer der ****, der damit in 99 von 100 Fällen andere birgt. Da ist man dann jedermanns best friend.... Beim Säubern ist man aber dann meist wieder allein 😇

psnd 28.01.2016 21:52

bei der Wahl : Greifzug - Felgenwinde muss ich nicht lange überlegen, bin klar für eine Winde.
Mit dem Greifzug einen vollbepackten Viano (3t) , womöglich noch Bergauf zubergen - danke nein.
Wegen eine Hilfe ,leider mit eine Felgenwinde kann man nur sich selber bergen. Aber man fährt mit 4x4 Viano keine Offroad Kriterien, es ist ein Reisefahrzeug mit bessere Geländegängichkeit und nichts mehr, was gescheits für selbsthilfe ist aber immer gut zuhaben

Peter und der Große 29.01.2016 08:31

Hallo Leute,

...noch mal zur Felgenwinde:
Es ist halt ein komplett anderes System im Vergleich zur elektrischen Seilwinde, da ist quasi nur das Seil gemeinsam; und jedes System hat halt mal seine ureigenen Vor- und Nachteile. Diese gemäß seiner eigenen Bedürfnisse abzuwägen ist eine ganz persönliche Sache. Wichtig ist doch nur, dass es funktioniert. Und das tun offenbar beide.

Wie schon versprochen habe ich gestern mit dem Andre Szebrowski von Terranger telefoniert.
Die im T5 eingebaute Winde

http://www.terranger.de/Seilwinde-12-V-3000-/-7000-kg-Zugkraft-fuer-Front-und-Heckeinsatz

wird es in Kürze ganz offiziell für den T5, T6 und den W447 geben.
Andre sagt, der W639 ist für Terranger „durch“, da wird es keine Neuentwicklungen mehr geben.
Allerdings war die Winde auch für den 639 gedacht, hat nur keiner angefragt. Er sagt, „wenn du eine haben willst, mach’ ich das. Die Winde passt, es muss nur der entsprechende Windenkasten gebaut werden“.
Es wird ein Winden-Träger-Kasten ans Fahrzeug angepasst und, wie hier schon vermutet, in der Ersatzradmulde zwischen die Längsträger geschraubt, an welchen auch die AHK angebracht ist. Dieser Kasten stabilisiert die Träger zusätzlich.
Durch die Einbaulage ist die Zugrichtung der Winde zunächst mal heckwärts, dort läuft das Nylonseil zunächst über eine abnehmbare Umlenkrolle und dann durch ein spezielles, nahtloses Edelstahlrohr zur Fahrzeugfront. Zieht man nach vorn, wird dort einfach das Seil mit dem Haken herausgezogen und am Ankerpunkt angehängt. Zieht man nach hinten, wird nicht das Seilende benutzt, sondern die abnehmbare Umlenkrolle wird am Ankerpunkt befestigt. Dadurch hat man dann den Flaschenzug- Effekt, Hälfte Seillänge aber doppelte Zugkraft.
Größter Haken bei der Sache: Der Preis. Aber für den 639 bleibt er weitestgehend so wie bei dem T5 angegeben sagt Andre. Verzichtet man auf die Frontseilführung (nur Heckzugversion) reduziert sich der Preis um 600 – 700 Euronen.
Da für den 639 bisher noch keiner so was wollte und Andre keinen 639 mehr am Hof hat, braucht er das Fahrzeug des „Bestellers“ ca. eine Woche vor Ort.

Soweit der letzte Kenntnisstand zur Möglichkeit „elektrische Seilwinde“.

Im Übrigen, betreffend der Bedenken von ERNSTL bezüglich der Rahmensteifigkeit unserer Vitos, auch das ist offenbar möglich a:):

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=219785253&isSearchRequest=true&fea tures=FOUR_WHEEL_DRIVE&zipcode=&adLimitation=&dama geUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&climatisation=&s copeId=C&makeModelVariant1.makeId=17200&makeModelV ariant1.modelId=125&pageNumber=3#

sicherlich natürlich nur mit entsprechendem Aufwand. Trotzdem, bei der Schildgröße finde ich das schon beeindruckend.
Wenn’s nicht so weit wäre, würde ich mal hinfahren und mir reinpfeifen wie’s gemacht ist.

LG
Peter

hudemcv 29.01.2016 08:51

Zitat:

Zitat von Peter und der Große (Beitrag 391911)

Im Übrigen, betreffend der Bedenken von ERNSTL bezüglich der Rahmensteifigkeit unserer Vitos, auch das ist offenbar möglich a:):

4700 Euronen sind schon eine Stange Geld für so einen Einbau.
Aber ist ja wohl auch gute handwerkliche Arbeit. :802:

Was die "Rahmen"festigkeit angeht, da denke ich, dass der V sehr viel mehr abkann, als wir für möglich halten. :admin:

Peter und der Große 29.01.2016 11:06

Die Warn Zeon 8 macht davon ca. 1100,- aus.
Der Rest ist immer noch stolz, sieht auf den Bildern aber sehr gut verarbeitet und solide aus.

Im Übrigen kommen für den Einbau selbst nochmals ca. 500,- dazu.

LG
Peter


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 16:30 Uhr.

Powered by vBulletin® Version 3.8.11 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2024, vBulletin Solutions, Inc.
Powered by vBCMS® 2.3.3 ©2002 - 2024 vbdesigns.de
(c) 2005-2024 1. Mercedes-V-Club Deutschland e.V.